Samstag, 25. März 2017

Samson hat jetzt auch mal ein bischen Farbe abbekommen. Das Leder ist irgendwie mit der alten Brown Ink etwas zu speckig geworden, außerdem könnte es noch ein paar Kratzer, Abnutzungspuren und mehr Highlights vertragen. Die Hose braucht noch mehr Kontrast. Vielleicht gehe ich mit den Schatten mehr ins Violett. Könnte ich auch mal bei der Haut probieren. Auf dem Foto seh ich jetzt auch, dass der gute ziemlich heftige Augenringe hat. Wohl mal wieder die Nacht in der Schmiede durchgehämmert! Soweit die Selbstanalyse. Auf so einem vergrößerten Foto sieht man es doch irgendwie besser als mit zusammengekniffenen Augen über den Maltisch gebuckelt !








Bruder Tucker ist irgendwie eine mittelalterliche Mischung aus Daryl und Merle und somit extrem cool 😀!

Donnerstag, 16. März 2017

Zombicide Black Plague WIP 1



Ich hab mir jetzt mal ein paar Figuren aus Zombicide Black Plague vorgeknöpft.

Ich hab auf der schwarzen Grundierung den Schattenverlauf mit dem Luftpinsel mit Grau und Weiß angelegt und will mal probieren, wie es aussieht, wenn ich nur mit dünnen Lasuren arbeite, durch die der Helligkeitsverlauf der Untergrundbemalung noch hindurchscheint.



Bei Zombicide find ich die an Filmfiguren angelehnten Minis immer am interessantesten. Coppolas Dracula mit der ikonischen Drachenrüstung aus der Eröffnungssequenz fand ich immer schon cool, hab aber nie ein enstsprechendes Modell im 25mm Maßstab gefunden. Zombicide hat da Abhilfe geschaffen. Ich hab da jetzt ein paar Schichten verschiedener Rotlasuren drauf, ne rote Wash und hab die Erhebungen der Rüstung nochmal hell trockengebürstet. Jetzt kommt noch das Metall, und noch ein paar Detailarbeiten. Ich muss nur aufpassen, dass ich mich nicht wieder zu sehr verkünstel, soll schließlich ne Spielfigur werden und die Spielkiste ist noch so verflucht voll



Falls sich jemand wundert warum einige Bilder nicht angezeigt werden. Da Dropbox seine Freigaberoutinen geändert hat, darf ich nun einiges neu verlinken...hmmmpfff...
BEI GRABTHARS HAMMER!!!! 😡





Sonntag, 5. März 2017

Weltenkonstruktorium Rügen





Auf Rügen entsteht gerade ein weltweit einzigartiges Zentrum zum Thema Tabletop und Miniaturenbemalung, das Weltenkonstruktorium. 
http://www.weltenkonstruktorium.de/ 
Während des letzten Sommerurlaubs auf Rügen, bei dem wir natürlich einige der wenigen Regentage auf der schönen Insel genießen durften, hatte ich Gelegenheit mir dort den Stand der Dinge anzuschauen. 
Das Weltenkonstruktorium liegt direkt an der B96. Dort kämpfen die Gebrüder Roeßler gegen behördliche und finanzielle Windmühlen, um einen alten Baumarkt in ein Tabletopparadies zu verwandeln. Mein erster Eindruck war: Oje, da muss bis zur Eröffnung aber noch ganz schön rangeklotzt werden. Ronny Roeßler war so freundlich, uns durch die Halle zu führen und sein Projekt zu erklären. Mein zweiter Eindruck: Es wird wohl eine zeitlang dauern, aber die schaffen das! Ronny zeigte so viel Enthusiasmus und Freude bei dem was er da angekurbelt hat, dass der Erfolg über kurz oder lang nicht ausbleiben wird. Jedenfalls wünsche ich ihm die Kraft und den langen Atem, das durchzuziehen.




Lassen wir mal Ronny zu Wort kommen:

1. Wie und wann kamst du zum Hobby?
Eine Freundin (Ulrike) von meinem besten Freund (Matthias)  hat ihm mal zum Geburtstag die Startbox von Warhammer 6. Edition geschenkt. Diese haben wir uns dann geteilt, zusammengebaut, die Regeln gelesen und dann begonnen zu spielen. Ulrike bekommt dafür später eine lebenslange Frei-Eintrittskarte, wenn das Weltenkonstruktorium geöffnet hat.
2. Wo liegt für dich der Schwerpunkt im Hobby?
Eigentlich liegt der Schwerpunkt in einem Kernpunkt der Kombination aus allen Bereichen. Die Freude am Spiel kommt erst dann richtig zum Vorschein, wenn man seine eigenen handbemalten Miniaturen in verschiedene Abenteuer führen kann und diese dann noch eine tolle Hintergrundgeschichte liefern. 




3. Wo soll der Schwerpunkt im Weltenkonstruktorium liegen?
Das Weltenkonstruktorium wird eine Kombination aus allen Bereichen, die mit Miniaturen und Modellbau zu tun haben, beinhalten. Schwerpunkt ist natürlich die Miniaturenausstellung, welche Dioramen und Einzelfiguren jeden Genres umfassen. Der Spiel- und Bastelbereich sind weitere Kompenenten, die die Ausstellung abrunden. Allerdings sind wir ein Unternehmen und müssen unsere Kosten erwirtschaften und damit unseren Besuchern eine gute "Bewirtung" liefern. Hierzu wird für die Touristen der Insel Rügen eine große geschichtliche Ausstellung zur Verfügung gestellt, in welcher sie bekannte Ereignisse erleben können. Der Besucher bekommt daneben eben auch Einblicke in bedeutende phantastische Welten, die ihnen vielleicht vorher nicht geläufig waren.
4. Wie wird die Ausstellung gegliedert sein?
Die Ausstellung wird große und kleine Dioramen umfassen, die nicht nach einem System geordnet sind. Es wird einen Hobbyclub für Clubmitglieder geben, die der Besucher durch abgeteilte Glaselemente bestaunen kann. Die große Einzelausstellung wird weltweite Miniaturen von Herstellern in einer langen Reihe von Glasvitrinen zeigen, die nach Themen geordnet sind, wie Drachen, Römer, Hobbits, Fahrzeuge, Zeitepochen usw.






5. Beschreibe einmal das größte Diorama, dass das Weltenkonstruktorium bei seiner Eröffnung zeigen wird.
Wir hatten ursprünglich an Minas Tirith gedacht und haben uns dafür extra von verschieden Künstlern der Szene Angebote machen lassen. Allderdings waren die Kosten und der zeitliche Rahmen dafür enorm. Nun ist eines der favorisierten Dioramen die Varusschlacht, weil wir die Firma Worlord als festen Partner gewinnen konnten. An diesem Punkt möchten wir uns noch ganz besonders bei Christan Münzer und John Stallard für ihre Zuarbeit bedanken.
6. Wie viele Dioramen wird es geben?
Es sind knapp 10 große (jeweils über 10 m²) Dioramen geplant, und viele mittlere und kleine.





7. Ist  geplant, das Weltenkonstruktorium als Eventstandpunkt für Workshops-, Mal- und Spielwettbewerbe zu etablieren?
Wir sehen uns dort künftig als eine feste Größe in diesem Bereich und möchten auch international Treffen veranstalten. Allerdings sehen wir uns nicht als Konkurrenz für andere und vor allem kleinere Turniere. Ganz im Gegenteil, wir hoffen, mehr Spieler und Hobbyfreunde für diese freundschaftliche und soziale Szene begeistern zu können. 







8. Wird es Exponate bekannter Künstler aus der Malszene geben?
Ja. Wir ermöglichen es, Künstlern ihre Exponate, Dioramen und Modelle dauerhaft oder leihweise unentgeltlich auszustellen. So können sie ihre Werke auch hunderttausenden Besuchern zugänglich machen, die sie nie auf normalem Wege erreicht hätten. Zusätzlich vermitteln wir Kontakte für Interessenten. Die Besucher des Weltenkonstruktoriums werden aus allen Lebensbereichen und Altersgruppen sein. Wir stehen in Kontakt mit den Pigment Piraten aus Hamburg und vielen anderen großen einzelnen Künstlern.





9. Welche sind momentan deine drei liebsten Miniaturen? 
Gotrek Gurnission und Felix Jaeger, Gandalf, Warpwolf des Oberos
10. Welche Figur ist dein Favorit unter deinen selbst bemalten Figuren?
Ogerpirat (mit der Möwe auf der Schulter)





11. In welcher Form könnte die Community euch bei eurem Vorhaben unterstützen? 
Wir würden uns freuen, wenn die Community Modelle für unsere riesige Einzelausstellung professionell bemalen bspw. fertige Dioramen bei uns ausstellen. Die Namen der Künstler werden für den Besucher ersichtlich sein. Wir haben schon jetzt alle Modelle von Warlord, Gary Hunt Miniatures, Eureka Miniatures, Freebooter, DGS Games, TableTopWorld, JTFM Enterprise uvm. Außerdem suchen wir Veranstalter/Organisatoren von großen Turnieren zu allen gängigen TableTop Systemen. 




Wenn ihr also eine Weltweit einzigartige Anlaufstelle für unser Hobby nach Deutschland holen wollt, dann unterstützt dieses Projekt wo es nur geht!!!

Mittwoch, 16. November 2016

Schildgestaltung mit Transfermedium

Hallo liebe Freunde des gepflegten Pinselschwungs!
Heute will ich euch eine Technik zum Bemalen von Schilden vorstellen, die ich neu ausprobiert habe.
Wenn man einem mit Schilden ausgerüsteten Regiment ein einheitliches Aussehen geben möchte und man nicht Stunden damit zubringen will Freehands zu malen, gibt es die Möglichkeit Decals zu verwenden...
Kennt ihr das auch: Noch 16 Schilde zu bemalen aber nur noch 7 rote Löwendecals übrig...ARRRRG!   😬
Nun heißt es, sich durch ebay wühlen, um mit Glück noch eines der begehrten Sets teuer zu ersteigern oder eventuell selbst welche auf Spezialpapier zu drucken.
Eine Alternative bietet die Technik, Motive mittels eines Transfermediums zu übertragen. Hierzu braucht man eine Kopie oder einen Laserausdruck des Motivs. Tintenstrahlausdrucke würden bei dem Verfahren verlaufen. Als Transfermedium benutzte ich Hobby Line  Fototransfer Potch und zum Vergleich ein Transferset aus dem LIDL.


Eine schier unfassbare Menge an tollen Schildmotiven und Bannern bietet folgender Blog:
http://michasfiguren.blogspot.de      👍👍👍

Ich habe mir einige von Michas Motiven ausgedruckt (Vielen Dank Micha für deine schier unerschöpfliche Kreativität)  um die ersten Versuche zu starten. Außerdem habe ich zwei Kunststoffschilde sprühgrundiert.



Nun wird datt Zeugs gleichmäßig auf den Schild aufgetragen und das ausgeschnittene Motiv mit der Bildseite nach unten aufgebracht. Dem findigen Leser wird jetzt vielleicht aufgehen, warum es von Vorteil ist, das gewünschte Motiv spiegelverkehrt auszudrucken💡.




Bei dem LIDL Produkt heißt es nun, man solle das ganze 24 Stunden stehen lassen. Die Empfehlung beim Hobbyline Medium ist, das ganze 10 Minuten trocken zu fönen. Ich hab mich bei beiden Schilden fürs Fönen (mit einem verzauberten Rasierapparat😀) entschieden.
Wenn das ganze trocken ist macht man es wieder nass, um das Papier nun aufzuweichen. Wenn alles gut gegangen ist, hat die Druckfarbe sich mit dem Untergrund verbunden und man kann damit beginnen vorsichtig das durchweichte Papier wegzurubbeln.


An einigen wenigen Stellen hat sich die Farbe nicht richtig übertragen. Beim Lidl-Schild rechts sieht man das etwas mehr.



Vielleicht klappt es mit etwas Übung etwas besser. Aber wer will schon ein Schild ohne die Spuren heroischer Schlachten haben 😉. An den Rändern des ausgeschnittenen Schildmotivs müsst ihr etwas aufpassen. Hier ist bei mir das Medium etwas dicker aufgetrocknet und ich musste ein wenig schleifen. Hier könnte das Anpassen des Ausdruckes auf die genaue Schildgröße Abhilfe schaffen.
Oder man überträgt das Motiv auf grundierte Plastikcard und schneidet dann den Schild zurecht:



 (Mit ein wenig Wärme kann man dem Shild auch eine Wölbung verpassen)

Am Ende wird der Schild noch ein wenig mit Farbe gepimpt und voila! Fertig! Vorteil der Methode: Man kann für wenig Geld eine große Anzahl gleicher, detailierter Schildmotive herstellen.





Ich finde für das Zeug bietet sich noch eine Reihe anderer Anwendungsmöglichkeiten: Banner, Hausschilder, Sockelbeschriftung..... Schöne Oldhammer Artworks auf meinen Holzfigurenkisten....Übertragung aufwendiger Skizzen auf eine anderes Trägermaterial.....
Vielleicht habt ihr noch einige Ideen.

Ich hoffe ich konnte mit dieser neuen Technik neuen Schwung in eure Armeeprojekte bringen.
Und jetzt will ich Schilde sehen 😉

Donnerstag, 10. November 2016

Zombicide Black Plague

Endlich haben die Zombies ihren Weg zu mir gefunden. Was zunächst wenig erfreulich und etwas irr klingt, bekommt gleich eine ganz andere Bedeutung, wenn es sich um ein prall gefülltes Zombicide Black Plague Paket handelt. ENDLICH!!!!

Mittwoch, 9. November 2016

Zwerge

In einer Zeit lange vor Games Workshops feurigen Sambazwergen, als Zwerge noch bärbeißige unerschütterliche Krieger mit angemessener gediegener Zwergenkleidung waren entstanden im selbigen Hause Anfang der 90er die ersten Plastik-Regimentsboxen: die Warhammer Fantasy Regiments und Skeleton Army Box. In der Regimentsbox tummelten sich Zwerge, neben, Orks, Goblins, Skaven und Dunkelelfen und Waldelfen.  http://www.solegends.com/citcat1991b/cat1991bp330plasticreg-02.htm
Was den alten Bausätzen am heutigen Variantenreichtum und der detailreichen Gußqualität fehlt, machen sie durch ihren nostalgischen Oldhammercharme mehr als wett. Um zu Zeiten des Sigmar noch einmal daran zu erinnern wie Zwerge eigentlich annähernd aussehen sollten habe ich mich mal einigen Vertretern dieser Spezies gewidmet. Nachfolgend ein Trupp aus besagter Regimentsbox angeführt von einem Thain aus der Starterarmee des 7. Warhammeredition.
Und hier die Zwergenkrieger der Schädelpassbox:



Solange wir alle noch genügend Figuren aus unseren Schubladen auskramen können, denen wir dann ordentlich Farbe verpassen, wird die Alte Welt nicht untergehen ;)

 

Donnerstag, 3. November 2016

Altdorfer Speerträger

Und ein weiteres Imperiumsregiment der 6. Edition wurde vom Dahindümpeln erlöst. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob sie noch Schilde erhalten sollen. Ich finde, dass die dazugehörigen Schilde nicht hundertprozentig zu den Modellen passen.

Demnächst geht es mit Markus Wulfhart und seinen Mannen weiter. Wulfhart stelle ich mir ein bischen wir eine Mischung aus Geralt von Riva und  Rooster Cogburn vor, der durch die Lande streift um die besten Jäger des Imperiums zu rekrutieren. Da steckt viel Potential für gute Geschichten drin...