Hallo Freunde des gepflegten
Pinselschwungs,
im Moment entsteht die Base für
meinen Hexenjäger. Der Sockel besteht aus einem
Fichtenholzklötzchen und einem Aldibilderrähmchen (Glas
raus und Plastikkarton rein, doch immer wieder schön wenn man
Sachen zweckentfremden kann :)). Die Architekturteile stammen aus
Hirst Arts Formen. Um die Steine verwittert aussehen zu lassen wurden
die Kanten an einigen Stellen gebrochen. Das ganze wurde mit Milliput
auf dem Sockel befestigt.
Nachdem das Milliput ausgehärtet
war wurden weitere Elemente hinzugefügt.
Ich denke es ist eine weit verbreitete
Krankheit in unserem Hobby, dass man alles auf Basingtauglichkeit
überprüfen muss. So stellt sich bei der Gartenarbeit all zu
oft die Frage „ Biotonne? .... hmmm... Neeee, da könnte man
doch ein cooles Waldelfendiorama....“ Und so hat man sich nach der
Plackerei in der Grünanlage dann doch wieder das ein oder andere
Fundstück ins Sammelkörbchen gerafft. Lieblingssammelobjekt
sind dabei Würzelchen, die dann das unterste nach oben gekehrt
nun für sich genommen ein ganzes Bäumchen darstellen
sollen.
Ein solches „Wurzelbäumchen“
wurde hier mit Milliput am Base befestigt. Der Milliputklumpen, der
das Bäumchen an Ort und Stelle halten soll, wurde als Baumwurzel
modelliert. Bevor die Masse ihre Endfestigkeit erreicht, kann man
hier noch ein bisschen in die Detailarbeit gehen.
An dem Mauerpfeiler soll sich Efeu hoch
ranken. Die Ranken wurden aus Green Stuff „gewurschtelt“. Dabei
neigten die dünnen Nebenäste dazu, ständig der
Schwerkraft zu folgen, bis ich sie mit kleinen Malerkreppfetzen
bändigte.
Der Zaun stammt von Busch. Er soll alt,
verwittert und verbogen aussehen. Zum Verbiegen dachte ich, dass ein
Fön eine gute Idee wäre.
Voooorsicht!
Heiße Luft ist der ERZFEIND
kleiner filigraner Plastikteilchen. Als ich den Haartrockner auf
unterster Laueslüfchtenstufe vorsichtig in Richtung Zäunchen
bewegte, verbog sich dieser sofort in Richtung der Wärmequelle
(von der Affinität her ungefähr so wie Vanilleeis zu
Bunsenbrenner). Konnte gerade noch schlimmeres verhindern indem ich
das Kosmetikwerkzeug des Teufels in einem katzenhaften Reflex aus der
Richtung der Base riss und der sengend heiße alles
vernichtende, apokalyptische Hitzestrahl (18 Grad Celsius) wurde an
weiterer Zerstörung gehindert. Ging also gerade noch mal gut. (Also mit dem Fön gaaaanz vorsichtig hantieren!)
Das Zaunelement sollte mit Scharnieren
am Pfeiler befestigt werden. Diese wurden aus Prägefolie
geschnitten und zurechtgebogen. Das Efeu rankt sich auch in den Zaun
um so den Eindruck zu vermitteln, dass es auch zu dem Zustand
beigetragen hat.
Um die erste Schicht Erde aufzubringen
wurde das Base mit Bastelleim bestrichen und mit Blumenerde, Sand,
Streu ..... beklebt.
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