Dienstag, 31. Juli 2012

Hexenjäger WIP


Hallo Freunde des gepflegten Pinselschwungs,
im Moment entsteht die Base für meinen Hexenjäger. Der Sockel besteht aus einem Fichtenholzklötzchen und einem Aldibilderrähmchen (Glas raus und Plastikkarton rein, doch immer wieder schön wenn man Sachen zweckentfremden kann :)). Die Architekturteile stammen aus Hirst Arts Formen. Um die Steine verwittert aussehen zu lassen wurden die Kanten an einigen Stellen gebrochen. Das ganze wurde mit Milliput auf dem Sockel befestigt.
Nachdem das Milliput ausgehärtet war wurden weitere Elemente hinzugefügt.
Ich denke es ist eine weit verbreitete Krankheit in unserem Hobby, dass man alles auf Basingtauglichkeit überprüfen muss. So stellt sich bei der Gartenarbeit all zu oft die Frage „ Biotonne? .... hmmm... Neeee, da könnte man doch ein cooles Waldelfendiorama....“ Und so hat man sich nach der Plackerei in der Grünanlage dann doch wieder das ein oder andere Fundstück ins Sammelkörbchen gerafft. Lieblingssammelobjekt sind dabei Würzelchen, die dann das unterste nach oben gekehrt nun für sich genommen ein ganzes Bäumchen darstellen sollen.
Ein solches „Wurzelbäumchen“ wurde hier mit Milliput am Base befestigt. Der Milliputklumpen, der das Bäumchen an Ort und Stelle halten soll, wurde als Baumwurzel modelliert. Bevor die Masse ihre Endfestigkeit erreicht, kann man hier noch ein bisschen in die Detailarbeit gehen.

 
An dem Mauerpfeiler soll sich Efeu hoch ranken. Die Ranken wurden aus Green Stuff „gewurschtelt“. Dabei neigten die dünnen Nebenäste dazu, ständig der Schwerkraft zu folgen, bis ich sie mit kleinen Malerkreppfetzen bändigte.
Der Zaun stammt von Busch. Er soll alt, verwittert und verbogen aussehen. Zum Verbiegen dachte ich, dass ein Fön eine gute Idee wäre.
Voooorsicht!
Heiße Luft ist der ERZFEIND kleiner filigraner Plastikteilchen. Als ich den Haartrockner auf unterster Laueslüfchtenstufe vorsichtig in Richtung Zäunchen bewegte, verbog sich dieser sofort in Richtung der Wärmequelle (von der Affinität her ungefähr so wie Vanilleeis zu Bunsenbrenner). Konnte gerade noch schlimmeres verhindern indem ich das Kosmetikwerkzeug des Teufels in einem katzenhaften Reflex aus der Richtung der Base riss und der sengend heiße alles vernichtende, apokalyptische Hitzestrahl (18 Grad Celsius) wurde an weiterer Zerstörung gehindert. Ging also gerade noch mal gut. (Also mit dem Fön gaaaanz vorsichtig hantieren!)
Das Zaunelement sollte mit Scharnieren am Pfeiler befestigt werden. Diese wurden aus Prägefolie geschnitten und zurechtgebogen. Das Efeu rankt sich auch in den Zaun um so den Eindruck zu vermitteln, dass es auch zu dem Zustand beigetragen hat.

Um die erste Schicht Erde aufzubringen wurde das Base mit Bastelleim bestrichen und mit Blumenerde, Sand, Streu ..... beklebt.


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